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Welche Auswirkungen haben Stornierungen von Mehrwertsteuer-Exportrabatten auf uns?

China streicht Mehrwertsteuer-Exportrabatte für primäre Polysiloxane (HS 39100000)
Ab 1. April 2026
Beschleunigung der industriellen Modernisierung


Das Finanzministerium und die staatliche Steuerverwaltung haben kürzlich gemeinsam die Ankündigung zur Anpassung der Exportrabattrichtlinien für Photovoltaik- und andere Produkte herausgegeben, in der klargestellt wird, dass ab dem 1. April 2026 der 13-prozentige Mehrwertsteuer-Exportrabatt für den HS-Code 39100000 (primäre Polysiloxane) abgeschafft wird. Die Richtlinie wird auf der Grundlage des auf den Zollanmeldungsformularen angegebenen Exportdatums umgesetzt, was bedeutet, dass Produkte, die am oder nach dem 1. April 2026 exportiert werden, keinen Anspruch mehr auf Mehrwertsteuer-Exportrabatte haben, was einen entscheidenden Schritt bei der Optimierung des chinesischen Exportrabattsystems darstellt.

 

Politischer Hintergrund: Lenkung industrieller Modernisierungen, Verringerung der Abhängigkeit von Exporten mit geringem Wert

Primäre Polysiloxane, ein Eckpfeiler der Organosiliciumindustrie, dienen als wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Silikonkautschuk, Silikonölen und anderen fortschrittlichen Produkten. Sie werden häufig in Branchen wie Photovoltaik, Elektronik, Bauwesen und Automobil eingesetzt. China ist der weltweit größte Produzent und Exporteur von Organosilicium, wobei primäre Polysiloxane die globalen Exportmärkte dominieren.

 

Diese politische Anpassung spiegelt die strukturelle Optimierung der Exportrabatte durch die Regierung wider, die darauf abzielt, die Abhängigkeit von Exporten mit geringer Wertschöpfung zu verringern und Unternehmen einen Anreiz zu geben, auf High-Tech-Produktion mit hoher Wertschöpfung umzusteigen. Ein Sprecher der Steuerbehörde erklärte: „Der Schritt wird Unternehmen dazu ermutigen, sich auf High-End-Innovationen zu konzentrieren, Chinas Position in globalen Industrieketten zu stärken und sich an den Zielen der CO2-Neutralität und einer qualitativ hochwertigen Entwicklung auszurichten.“

 

Implementierungsdetails: Präziser Umfang, klarer Zeitplan

Laut Ankündigung:

Vor-1. April 2026: Primäre Polysiloxane, die vor diesem Datum für den Export angemeldet wurden, haben im Rahmen bestehender Richtlinien weiterhin Anspruch auf die Mehrwertsteuerrückerstattung von 13 %.

Am/nach dem 1. April 2026: Produkte, die ab diesem Datum exportiert werden, erhalten keine Rabatte mehr, sodass Exporteure die volle Mehrwertsteuer auf Exporttransaktionen zahlen müssen.

Produktumfang: Die Richtlinie zielt speziell auf unverarbeitete primäre Polysiloxane ab (HS 39100000). Weiterverarbeitete Folgeprodukte (z. B. Beschichtungen auf Silikonbasis, silikonmodifiziertes Öl, Verbundwerkstoffe) bleiben davon unberührtsofern in zukünftigen Änderungen nicht anders angegeben.

 

Auswirkungen auf die Branche: Kurzfristiger Schmerz, langfristiger Gewinn

Kurzfristig wird die Abschaffung der Rabatte die Exportkosten direkt erhöhen. Bei den aktuellen Marktpreisen sind Exporteure mit einem erheblichen Kostenanstieg konfrontiert, der die Gewinnmargen erheblich schmälert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die auf den Preiswettbewerb angewiesen sind, laufen Gefahr, Aufträge zu verlieren und internationale Marktanteile zu verlieren. Preissensible Käufer in Indien und Südostasien suchen möglicherweise nach alternativen Lieferanten, was Chinas globalen Exportanteil gefährden könnte.

Langfristig wird die Politik die Branchenkonsolidierung und den technologischen Fortschritt vorantreiben. Führende Unternehmen können die Auswirkungen abmildern, indem sie hochreine oder spezielle Polysiloxane (z. B. in medizinischer oder elektronischer Qualität) entwickeln oder inländische Märkte in aufstrebenden Sektoren wie neue Energien und Halbleiter ausbauen. KMU müssen den Wandel beschleunigen, sonst droht ihnen die Abschaffung. Alternativ könnte eine strategische Verlagerung der Produktion in RCEP-Länder (z. B. Vietnam) regionale Zentren für chinesische Unternehmen schaffen.

 

Unternehmensstrategien: Diversifizierung und zentrale Wettbewerbsfähigkeit

Technologische Innovation: Erhöhen Sie die Investitionen in Forschung und Entwicklung, um hochwertige Produkte zu entwickeln und die Preissetzungsmacht zu stärken.

Marktdiversifizierung: Zielen Sie auf inländische High-Tech-Sektoren und nutzen Sie RCEP-Tarife, um in südostasiatischen Märkten zu expandieren.

Optimierung der Lieferkette: Errichten Sie Produktionsstandorte im Ausland oder arbeiten Sie mit lokalen Unternehmen zusammen, um Handelshemmnisse zu umgehen und die globale Marktpräsenz zu stabilisieren.

 

Ausblick

Die Politik stellt einen Wendepunkt für Chinas Organosiliciumsektor dar und beschleunigt seine Entwicklung von einem volumenorientierten Exporteur zu einem wertorientierten Innovator. Während kurzfristige Probleme unvermeidlich sind, werden Unternehmen, die Innovationen annehmen, Märkte diversifizieren und nachhaltige Praktiken übernehmen, die nächste Phase des Welthandels dominieren.

 


Zeitpunkt der Veröffentlichung: 20. Januar 2026
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